Kinderarmut auf der ganzen Welt

Nach der UN-Kinderrechtskonvention hat jedes Kind das Recht auf Mitsprache, Bildung und Ausbildung, Freizeit, Spiel und Erholung, auf eine gewaltfreie Erziehung sowie das Recht auf Nahrung, Zugang zu sauberem Wasser und medizinischer Versorgung.

Über eine Milliarde Kinder weltweit sind von Kinderarmut betroffen, weil ihnen ihre Rechte verwehrt werden oder sie in ihrem Land keine Chance haben auf ihre Rechte zu bestehen. Besonders die Kinderarmut in Afrika und die Kinderarmut in Indien sind ein allgegenwärtiges Problem. Millionen von Kindern haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Sie müssen kilometerlange Strecken zurücklegen, um einigermaßen sauberes Wasser zu holen oder sie trinken verunreinigtes Wasser. Jeden Tag sterben tausende von Kindern an den Folgen der Infektionen.

Im Kampf gegen Kinderarmut setzen Hilfsorganisationen wie die SOS-Kinderdörfer darauf, Kindern und Familien zunächst Zugang zu sauberem Wasser, ausreichend Nahrung und medizinischer Versorgung zu geben. Nachhaltig helfen Bildungsangebote für die Eltern, die ihnen ermöglichen ausreichend Einkommen für die Versorgung der Kinder zu erwirtschaften. Durch die Übernahme der Kosten für den Schulbesuch haben Kinder aus armen Familien die Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft.

Wie helfen die SOS-Kinderdörfer gegen Kinderarmut?

Dank der tatkräftigen Unterstützung der Paten und Förderer können die SOS-Kinderdörfer viele ihrer Hilfsprojekte realisieren.
In den über 500 SOS-Kinderdörfern weltweit finden elternlose und verlassene Kinder ein sicheres Zuhause und können behütet bei einer SOS-Familie aufwachsen. Zudem werden sie mit sauberem Wasser, Nahrung, Kleidung und Medikamenten versorgt. Nur wenn die Kinder sicher aufwachsen und ihnen ihr Recht auf Bildung gewährt wird, haben sie die Chance auf eine selbstständige Zukunft und das Problem der Kinderarmut wird minimiert. Bereits mehr als 76.000 Kinder und Jugendliche profitieren von derzeit über 1.000 SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Berufsausbildungszentren.

Doch was, wenn Kinder bei ihrer eigenen Familie nicht leben können, sie zu Kinderarbeit gezwungen werden und nicht zur Schule gehen dürfen? Oft führen diese Umstände dazu, dass aus Kindern Straßenkinder werden. Die SOS-Familienhilfe unterstützt weltweit bedürftige Familien in der Nachbarschaft der SOS-Kinderdörfer. Fast 300.000 Kinder und ihre Angehörigen profitieren von den Programmen gegen Kinderarmut und Vernachlässigung. Die SOS-Kinderdörfer helfen den Eltern beim Aufbau ihrer Existenz und zwar so lange, bis sie ein selbstständiges Leben führen können und sie nicht auf die Arbeit ihrer Kinder angewiesen sind. Hier geht es darum, die Familien zu stärken, damit ihre Kinder zu ihren Eltern zurückkehren und zur Schule gehen können. So lassen sich nicht nur die Kinderarmut in Afrika und die Kinderarmut in Indien eingrenzen, sondern die Kinderarmut auf der ganzen Welt.

Unterstützen Sie das Engagement der SOS-Kinderdörfer gegen Kinderarmut. Wählen Sie zwischen einer Kindpatenschaft, Dorfpatenschaft oder Projektpatenschaft. Gemeinsam können wir die Zukunft dieser Kinder sichern.

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