Straßenkinder sind auf Hilfe angewiesen

Weltweit wird die Zahl der Straßenkinder auf über 100 Millionen geschätzt. Rund ein Viertel dieser Kinder und Jugendlichen verbringen ihre Zeit komplett auf der Straße. Die meisten Straßenkinder haben eine Familie und ein Zuhause, aus dem sie aufgrund häuslicher Gewalt oder Missbrauch ausgerissen sind und zu denen sie nach tage- oder wochenlanger Abwesenheit zurückkehren. Einige jedoch können nicht wieder zu ihrer Familie zurückkehren. Entweder, weil sie von ihrer Familie verstoßen wurden oder weil sie ihre Familie durch Bürgerkriege, Naturkatastrophen oder Aids-Epidemien verloren haben. Hiervon sind vor allem Straßenkinder in Afrika betroffen.

Die Kinder und Jugendlichen verdienen ihr Geld auf der Straße, indem sie legalen und illegalen Beschäftigungen nachgehen. Sie putzen Autos und Schuhe, tragen die Einkaufstüten der Kunden oder betteln um Geld. Viele begehen teils gewaltsamen Diebstahl, prostituieren sich oder handeln mit Drogen. Im Gegensatz zur Kinderarbeit, die häufig auf den Straßen stattfindet und mit ihren Familien abgesprochen ist, sind die Probleme von Straßenkindern anders gelagert. Die fehlende Zukunftsperspektive dieser Kinder und Jugendlichen treibt viele in den Drogenkonsum. Nur so ertragen sie ihr Schicksal ohne Schulbildung, ohne ein sicheres Zuhause, ständig auf der Suche nach Nahrung und anderer überlebenswichtiger Dinge.

Straßenkindern eine Zukunft bieten – mit Unterstützung in ein selbstständiges Leben

Die SOS-Kinderdörfer haben zahlreiche Hilfsprojekte, mit denen sie Kindern in Not helfen. In über 500 SOS-Kinderdörfern finden verlassene Kinder ein liebevolles Zuhause, in dem sie wohlbehütet aufwachsen können. Zudem profitieren rund 76.000 Kinder und Jugendliche von den 1.000 Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Ausbildungszentren. Ziel ist es, die Kinder und Jugendliche auf ein selbstständiges Leben mit Zukunftsperspektive vorzubereiten und Ihnen ein Leben in Würde zu ermöglichen. Neben ihrer Schul- und Berufsausbildung sorgen die SOS-Kinderdörfer für Nahrung, die medizinische Versorgung und Kleidung. Die Realisierung der Hilfsprojekte ist dank der tatkräftigen Unterstützung von Paten und Förderern möglich.

Mit der SOS-Familienhilfe unterstützen die SOS-Kinderdörfer bedürftige Familien. Eltern, die die Familie oft nur mit unterbezahlten Tätigkeiten über Wasser halten können, die stundenlange Fahrten in Kauf nehmen müssen, um überhaupt bezahlte Arbeit zu haben, fehlt oft die Kraft und die Möglichkeit, die Kinder zu betreuen. Die Kinder sind lange Zeit sich selbst überlassen und verlagern ihr Leben mehr und mehr auf die Straße. Indem SOS die Eltern dabei unterstützt, eine Existenzgrundlage für die Familie zu schaffen und Kindern die Chance gibt zur Schule zu gehen, trägt die Hilfsorganisation dazu bei, dass Kinder aus armen Familien nicht zu Straßenkindern werden.

Ach Sie können helfen. Sichern Sie die Zukunft eines Kindes, indem Sie eine Patenschaft übernehmen.

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